Samstag, 11. April 2015

Die erste Chemotherapie

Am 01.04.2015 musste ich ins Krankenhaus zur Portimplantation. Da ich selbst im OP arbeite, war ich schon unzählige Male bei so einer Operation dabei, dass ich jedoch selbst einmal einen Port brauchen würde, hätte ich mir nie im Leben gedacht. Ich hatte schon ein wenig Angst vor dem Eingriff, wahrscheinlich weil ich genau wusste, was da auf mich zukommt! Aber nach ein bisschen Dormicum war es schon erträglicher. Die Nacht musste ich im Krankenhaus verbringen, bevor am nächsten Tag die Chemo begann. Als die Schwester mit dem Infusomaten und den ersten Infusionen zur Tür hereinkam, machte sich wieder einmal das inzwischen schon sehr vertraute Gefühl der Angst und Panik in mir breit. Ich hatte Angst vor dem, was da auf mich zukommt. Wie verträgt mein Körper die Therapie? Tut das weh? Wann werden sich die ersten Nebenwirkungen bemerkbar machen? So viele Fragen gingen mir durch den Kopf. Insgesamt bekam ich 7 Infusionen. Eine davon hatte so eine schöne rote Farbe. Das ist ab jetzt für mich die Aperolinfusion, da ich den so gerne trinke!
Am Nachmittag durfte ich dann schon nach Hause gehen. Die ersten zwei Tage danach ging es mir noch einigermaßen gut, danach ging es jeden Tag ein wenig mehr bergab. Am Dienstag nach Ostern war der Tiefpunkt erreicht, da war ich den ganzen Tag total kraftlos und müde. Ab Mittwoch ging es aber schon wieder bergauf.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen