Dienstag, 30. Juni 2015

Wieder mal ins Krankenhaus

Da hatte ich mich wieder einmal zu früh gefreut. Als ich am Montag mit dem Onkologen telefonierte, teilte er mir mit, dass ich um eine Lymphknotenpunktion wohl nich drum herum käme.
Sie sind zwar nicht vergrößert, Fakt ist aber, dass sie den radioaktiven Zucker beim PET - CT gespeichert haben und jetzt muss man herausfinden, warum.
Also habe ich für den 1. Juli einen Termin bekommen zur tagesklinischen Aufnahme zur Lymphknotenpunktion. Danach heißt es wieder eine Woche zittern und auf den Befund warten.
Wie ich das hasse, diese Ungewissheit schon wieder!

Donnerstag, 25. Juni 2015

Eine Woche voller Angst und Bangen ist vorbei

Nach dieser Nachricht letzten Donnerstag, konnte ich nur abwarten und so verbrachte ich das Wochenende voller Angst und Bangen. Natürlich hoffte ich, dass es wieder nur auf die Fehlerquote des PET- CT zurückzuführen war.
Dann kam der Montag und das Gespräch mit dem Oberarzt von der Onkologie stand an. Da war es wieder, das altbekannte Gefühl der leichten Panik und Angst, da ich nicht wusste, was da wieder auf mich zukommt. Der Arzt fing an zu reden und sagte mir irgendwas von Biopsie des Lymphknoten und weitere Chemotherapien. Als ich das Wort Chemotherapie hörte, musste ich mich zusammenreißen, um nicht gleich wieder loszuheulen.
Er sagte mir auch, dass er aber noch mit einer Ärztin in Deutschland telefonieren wolle, die auf Fälle spezialisiert sind, die nicht normal ablaufen. Doch würde er die erst einen Tag später erreichen. Auch wurde eine Herpesinfektion vermutet und so musste ich auch noch zum Hautarzt gehen, welcher mir dann sagte, dass es sicher keine Herpesinfektion ist.
Am Tag darauf hatte der Arzt dann auch mit der Ärztin in Deutschland gesprochen und die war der Meinung, dass man eine weitere Chemotherapie zur Zeit ausschließen solle.
So bekam ich nur einen Termin für eine Ultraschalluntersuchung und eventuellen Punktion des vergrößerten Lymphknoten.
Der Röngtenarzt, der den Ultraschall machte, schaute sich die Lymphknoten genau an und hat sie auch abgemessen und stellte fest, dass diese völlig im Normbereich sind.
Ein riesen Stein fiel mir vom Herzen, nachdem mir der Arzt das gesagt hatte. Er würde auch mit dem Onkologen reden und ihm das Ergebnis mitteilen.
Ich hoffe nun, das sich dieser auch mit dem Ergebnis zufrieden gibt und ich nun endlich mit der Bestrahlung beginnen kann!

Donnerstag, 18. Juni 2015

Die nächste Hiobsbotschaft

Letzten Freitag hatte ich Besprechung wegen der Bestrahlung. Die Ärztin war sehr nett und hat mir auch alles ganz genau erklärt. Die eventuellen Nebenwirkungen wurden besprochen, wie z.B.Entzündungen in der Speiseröhre, Veränderung des Geschmacksinns, usw. Die Dauer wird ungefähr 3-4 Wochen sein, genau kann sie mir das erst sagen, wenn sie denn Befund vom PET- CT gesehen hat. Dann wurde mir noch die Maske angepasst, die ich während der Bestrahlung auf haben werde, damit der Kopf immer in der gleichen Position liegt. Danach wurde noch Blut abgenommen und ein CT gemacht und dann bekam ich auch schon den Termin fürs anzeichnen und mir wurde gesagt, dass ich auch an diesem Tag die erste Bestrahlung haben könnte, wenn ich wolle. Das sollte am 24.06. sein. Dieses Angebot habe ich natürlich angenommen. Nach fast zwei Stunden war ich dann auch schon fertig und durfte das Krankenhaus wieder verlassen.
Ich habe mir auch schon ausgerechnet, wann ich wieder arbeiten gehen könnte. Mit Ruhephase nach der Bestrahlung wäre ich auf Anfang August gekommen. Doch es sollte alles anders kommen.
Heute vormittag, als ich gerade im ,wald spazieren war mit einer sehr lieben Bekannten, läutete plötzlich mein Handy. Das Krankenhaus war dran, und ich wurde sofort mit der Ärztin verbunden. Ich dachte mir schon, das kann nichts Gutes bedeuten. sie sagte mir,dass sich ein Lymphknoten in der Leiste leider vergrößert hatte und das zuerst abgeklärt werden muss, bevor mit der Bestrahlung begonnen werden kann. Ich bin gleich aus allen Wolken gefallen und wusste gar nicht,was ich sagen sollte. Sie sagte mir, dass eventuell eine Biopsie von dem Lymphknoten genommen werden muss, um zu sehen, was das ist und dass ich vielleicht noch weitere Chemotherapien brauchen werde.
Jetzt war ich schon so weit, ein Ende schon in Sicht und jetzt heißt es wieder zurück auf Anfang.

Donnerstag, 11. Juni 2015

Die Sonne scheint und mir geht es gut

Inzwischen ist die letzte Chemo schon vier Wochen her und ich muss sagen, es geht mir recht gut. Zwar habe ich immer noch mit ein paar Nebenwirkungen zu kämpfen, aber ich hoffe, dass diese in ein paar Wochen auch der Vergangenheit angehören. Nur die Hitze macht mir etwas zu schaffen. Aber da bin ich sicher nicht alleine, jeder jammert schon, dass es viel zu heiß ist. Bei diesen Temperaturen würde ich gerne ins Freibad gehen, kann ich aber nicht, weil ich nicht ins Wasser gehen darf. So treffe ich mich mit Arbeitskolleginnen zum Kaffee trinken und quatschen, ist auch immer recht lustig und eine willkommene Abwechslung für mich.
Das PET- CT habe ich auch schon hinter mich gebracht und morgen habe ich die Besprechung wegen der Bestrahlung, ich bin schon sehr gespannt, was man mir dort sagen wird. Mein Mann fährt mit, damit ich eine seelische Unterstützung habe, die ich hoffentlich nicht brauchen werde.
In meinem nächsten Post werde ich euch dann das Ergebnis der Besprechung mitteilen!
Bis dahin einen schönen, sonnigen Tag!