Letzten Freitag hatte ich Besprechung wegen der Bestrahlung. Die Ärztin war sehr nett und hat mir auch alles ganz genau erklärt. Die eventuellen Nebenwirkungen wurden besprochen, wie z.B.Entzündungen in der Speiseröhre, Veränderung des Geschmacksinns, usw. Die Dauer wird ungefähr 3-4 Wochen sein, genau kann sie mir das erst sagen, wenn sie denn Befund vom PET- CT gesehen hat. Dann wurde mir noch die Maske angepasst, die ich während der Bestrahlung auf haben werde, damit der Kopf immer in der gleichen Position liegt. Danach wurde noch Blut abgenommen und ein CT gemacht und dann bekam ich auch schon den Termin fürs anzeichnen und mir wurde gesagt, dass ich auch an diesem Tag die erste Bestrahlung haben könnte, wenn ich wolle. Das sollte am 24.06. sein. Dieses Angebot habe ich natürlich angenommen. Nach fast zwei Stunden war ich dann auch schon fertig und durfte das Krankenhaus wieder verlassen.
Ich habe mir auch schon ausgerechnet, wann ich wieder arbeiten gehen könnte. Mit Ruhephase nach der Bestrahlung wäre ich auf Anfang August gekommen. Doch es sollte alles anders kommen.
Heute vormittag, als ich gerade im ,wald spazieren war mit einer sehr lieben Bekannten, läutete plötzlich mein Handy. Das Krankenhaus war dran, und ich wurde sofort mit der Ärztin verbunden. Ich dachte mir schon, das kann nichts Gutes bedeuten. sie sagte mir,dass sich ein Lymphknoten in der Leiste leider vergrößert hatte und das zuerst abgeklärt werden muss, bevor mit der Bestrahlung begonnen werden kann. Ich bin gleich aus allen Wolken gefallen und wusste gar nicht,was ich sagen sollte. Sie sagte mir, dass eventuell eine Biopsie von dem Lymphknoten genommen werden muss, um zu sehen, was das ist und dass ich vielleicht noch weitere Chemotherapien brauchen werde.
Jetzt war ich schon so weit, ein Ende schon in Sicht und jetzt heißt es wieder zurück auf Anfang.
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